Über mich

Als Grundschulkind wurde ich zum Opfer des Trends, jedem vermeintlichen Problem einen
Stempel zu verpassen. So erhielt ich Diagnosen wie ADHS, Dyskalkulie und Legasthenie. Ich
habe das Glück, eine Mama zu haben, die schon immer mehr in mir sah und diese
Schubladen ignorierte. Diese Stärke, die meine Mutter mir mitgab, entwickelte in mir den
Biss, der notwendig war, um meinen Realschulabschluss mit einem Schnitt von 1,6 zu
absolvieren. Abitur und Studium folgten.

Ich wollte schon immer mehr vom Leben, habe groß geträumt – und alles erreicht, was ich
mir in den Kopf gesetzt habe: einen eigenen Hund, eine Selbstständigkeit, einen
unterstützenden Ehemann.

Es schlugen schon immer zwei Herzen in mir:
Eines für Kinder – deshalb gehörten Nachhilfeunterricht und Babysitten schon seit meiner
Jugend zu meinem Alltag.

Und eines für Tiere – seit ich denken kann, wünschte ich mir nichts sehnlicher als einen
eigenen Hund.

Mit Anfang 20 zog meine Hündin Emma bei mir ein – auch hier veränderte sich mein Leben
um 180°. Ich lernte, Verantwortung zu übernehmen und zu lieben. Die Zeit verging, und die
Samen, die ich durch meine Talente gesät hatte, wuchsen heran.

Es folgten zwei Wege:
Auf der einen Seite der Weg als Hundetrainerin – mit anschließender Selbstständigkeit und
einem einzigartigen Konzept für Hundebetreuung.
Auf der anderen Seite mein Lehramtsstudium mit der Fächerkombination Sport und
Philosophie.

Eine perfekte Verbindung, um Kinder zu stärken – damit sie die gleichen Chancen haben wie
ich damals, immer wieder aus Schubladen auszubrechen, in die sie missverständlich gesteckt wurden.

Ich erhielt die Möglichkeit, das Erlernte direkt als Klassenlehrerin einer Grundschulklasse
umzusetzen.
Aber das reichte mir nicht.
Gebunden an Lehrpläne, lässt der Schulalltag einen oft nicht die Entfaltung zu, die für ein Kind und seine Entwicklung so wichtig ist.
Also schloss ich mit dem Plan ab, Lehrerin zu werden.

Denn ich erkannte:
Um eine Hundegruppe souverän führen zu können, braucht es Resilienz.
Um im turbulenten Schulalltag einen kühlen Kopf zu bewahren, braucht es Resilienz.
Und um aus meiner eigenen Grundschulzeit gestärkt hervorzugehen, brauchte ich Resilienz.
Diese Erkenntnis gewann ich rückblickend.

Das ist es, was ich Kindern mitgeben will:
Den Mut, das Leben so zu nehmen, wie es kommt – und immer das Beste daraus zu machen.

Deshalb startete ich statt des Masters am 01.09.2024 die Ausbildung zur IMOTIK®-Trainerin.
Denn das ist meine Vision:
Kinder von innen heraus zu stärken.